Hallo, liebe Bücherfreunde

Podcast: Tina & Monty

Ich heiße Tina Zang und schreibe und übersetze seit über 20 Jahren Kinder- und Jugendbücher.

 

Ich bin Jahrgang 1960, lebe in Auenwald (was genau so idyllisch ist, wie es sich anhört) und genieße die Abwechslung zwischen der eher einsamen Schreibarbeit und den spannenden Reisen zu Lesungen, Recherchezielen, Autorentreffen und Workshops.

 

In meiner Freizeit mache ich Musik, male und gehe fast jede Tag spazieren.

 

Seit März 2020 habe ich einen Podcast, in dem ich euch aus meinen Büchern vorlese - so wie ich es bei meinen Schullesungen mache. Einige Bücher werde ich sogar komplett lesen. Immer dabei: mein Maskottchen Monty von Hamsterbacke.

 

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Geschichten. 

 

Neuerscheinung

 

Der Karatehamster hisst die Segel

 

Neo, Lee und Chan erleben ihren ersten Urlaub. Jeder der drei flauschigen Touristen hat eine andere Vorstellung davon, wie man sich am besten erholt. Lee steht auf Wellness, Chan lernt Bayrisch und Neo ermittelt natürlich in einem Kriminalfall.

 

Weitere Infos

Weil ich oft danach gefragt werde ...

Die häufigste Frage, die mir bei Lesungen gestellt wird, lautet: "Woher nimmst du eigentlich deine Ideen?" Also ...

 

„Immer nur fressen, schlafen, putzen, das ist doch kein Hamsterleben.“

 

Mit diesem Satz im Kopf bin ich vor einigen Jahren aufgewacht. Ein normaler Mensch würde diesen seltsamen Satz vielleicht sofort wieder vergessen. Ein Schriftsteller beißt sich an so etwas fest. "Was ist das wohl für ein Hamster?", fragte ich mich. Und so entstand Karatehamster Neo, der kleine flauschige Nager, für den ein quietschendes Laufrad nicht das Zentrum seines Universums sein soll. Es muss noch mehr geben. Er sucht die Herausforderung, das Abenteuer, Freiheit und Selbstbestätigung. Höher, weiter, schneller. Hauptsache Action! 

 

Jedenfalls solange er dabei nicht mit Wasser in Berührung kommt. Gibt es etwas Peinlicheres, als ein drahtiger Hamster, dem das Fell triefend am Körper klebt? Da hilft nur noch ein Kraftausdruck. „So eine verdammte Köttelkacke!“

 

Auch die Verflimst-Trilogie begann mit einem Satz, der mich spontan ansprang.

„Mein Name ist Wu Dudummenuss. Ich komme vom Anderen Ende und habe mich verflimst.“

 

Da hatte ich natürlich sofort eine Menge Fragen im Kopf. Was ist „Dudummenuss“ denn für ein seltsamer Nachname? Wo liegt das „Andere Ende“? Und vor allem: das andere Ende von was? Wie flimst man? Und was passiert überhaupt, wenn man sich „verflimst“?

 

Während ich Antworten auf diese Fragen fand und daraus eine Geschichte strickte, stellten sich weitere Fragen ein, die mich in viele interessante Richtung lenkten. Die Ideen überschlugen sich regelrecht. Da gibt es zum Beispiel die Jahreszeiten Zingel, Zerbel, Zropp und Zando, es gibt tanzende Sommersprossen und freilaufende Bärte, Möbel, die auf Plantagen wachsen, Fluch-Turniere und natürlich das „Eine Ende“, in dem andere magische Gesetze gelten als bei den „Andersendianern“.

 

Die Endteckungsreise in diese Welten haben mir unheimlich Spaß gemacht – und meine Protagonistin Isi ins höchste seltsame Situationen gebracht. Isi ist schließlich ein ganz normales Mädchen von der Erde, hat von Magie keine Ahnung und soll dennoch verzwickte magische Aufgaben lösen. Zum Glück hat sie einen treuen Begleiter: Paulchen Pudel, der am Anderen Ende für einen gezähmten Drachen gehalten wird.

 

Kurzum: Eine Idee beginnt einfach irgendwie, irgendwo in meinen Gedanken und daraus reift die Geschichte heran. Nicht jede Idee wird zu einem Buch. Viele Ideen erweisen sich als Sackgassen, aber das macht nichts. Ich gebe jedem Einfall eine Chance, egal wir seltsam er auf den ersten Blick wirkt.