Dein "Reiseführer" in die spannende Welt der Verflimst-Trilogie

Die zehnjährige Isabella Bernstein, genannt Isi, wohnt mit ihrer Familie in einer Villa mit Park, Pool und Pudel. Während alle Bernsteins sehr vornehm sind, ist sie eher so etwas wie eine wandelnde Katastrophe. Eines Tages bekommt sie unvermutet Besuch von Wu, der vom Anderen Ende stammt - einer geheimnisvollen Welt, in der alles ein bisschen anders ist ... und darum für Isi viel interessanter als das Leben daheim (von der Schule ganz zu schweigen).

Das ist der Startschuss zu drei magischen Abenteuern, in der Isi & Wu Mut, Witz und Ideenreichtum beweisen müssen.

Der geheime Koffer

Am Anderen Ende gibt es keine Autos, Flugzeuge oder Schiffe, nicht einmal Fahrräder. Darum gibt es dort auch keine Straßen. Wenn man irgendwo hingelangen will, dann flimst man. Und das geht so: Jeder Anders-Endianer hat seinen persönlichen Reisekoffer und einen Vorrat an Zielkapseln. In jeder Kapsel befindet sich etwas, das von der Person stammt, zu der man hinflimsen will, oder von dem Ort, den man aufsuchen möchte.

Man steigt in den Koffer und schließt den Deckel über sich. Dann verwandelt sich der Koffer in ein geräumiges Reisezimmer und der Kofferdeckel ist die Tür. Man nimmt eine Zielkapsel und steckt sie in die Zielhalterung, dann dreht man den Schlüssel in der Tür einmal nach rechts und einmal nach links. Wenn man die Türklinke drückt, verwandelt sich die Tür wieder in den Kofferdeckel und man kann aussteigen. Superschnell und sehr umweltfreundlich.

Allerdings kann es schon mal passieren, dass man gar nicht da ankommt, wo man hinwollte, dann hat man sich doch glatt verflimst! Genau das passiert Wu, als er in die Magiothek möchte und wegen eines Flimsfehlers auf der Erde landet, und zwar in der Abstellkammer der Villa Bernstein, wo Isi gerade auf ihrer Posaune spielt. Das ist der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft.

Wus Koffer, mit dem er von nun an jederzeit zu ihr flimsen kann, ist Isabellas großes Geheimnis. Auch ihre Ausflüge mit Wu zum Anderen Ende hält sie vor ihrer Familie geheim.

Das Andere Ende

Am Anderen Ende ist alles innen größer als außen. So passt eine Menge Zeug in die kleinsten Schachteln. Die Häuser sind winzig, aber wenn man erst mal drin ist, sind es wahre Paläste.

Möbel wachsen hier in unterirdischen Plantagen.

Die Kinder haben bunte Haare.

Alle Anders-Endianer tragen seltsame Kleidung, weil ordentliche Kleidung die Magie stört. Auch aufgräumte Wohnungen werden hier nicht gern gesehen. Dummerweise springen alle Sachen nachts an ihren Platz zurück, darum muss man sie jeden Morgen mit einem Durcheinanderwirbelzauber wieder zerwühlen, sonst verlieren die magischen Gegenstände ihre Wirkung.

Es gibt fliegende Pudel, vor denen alle einen Heidenrespekt haben, da es sich dabei um Drachen handelt, die Feuer speien können. Erst wenn die Pudel-Drachen gezähmt sind, können sie einem nicht mehr gefährlich werden.

Neben dem Flimsen zur Fortbewegung gibt es das Brimsen, mit dem man Nachrichten verschicken kann. Dazu benutzt man kein Telefon oder Handy, sondern Nachrichtenkugeln, die wie Kaugummis aussehen. Man steckt sich eine Kugel in den Mund, sagt den Namen der Person, der man eine Nachricht senden will, sowie die Nachricht selbst - und dann schluckt man die Kugel runter. In dem Moment hört der Empfänger die Nachricht.

Die Anders-Endianer sind meist höflich und freundlich und sprechen sich gegenseitig mit "Edle" oder "Edler" an. Isi staunt nicht schlecht, als Wu sie bei der ersten Begegnung mit "Edle Isi" begrüßt.

Die andersendianische Magie

Die Magie ist sehr mächtig, aber auch hochempfindlich.

Die Anders-Endianer benutzen zum Zaubern magische Gegenstände, die einem eine bestimmte magische Fähigkeit verleihen. Die Obermagiologen haben außerdem Knöpfe, die in Verbindung mit einem Zauberspruch für magische Zwecke eingesetzt werden.

In der Magiothek können magische Gegenstände geliehen werden. Allerdings wählt jeder Gegenstand selbst aus, von wem er geliehen werden möchte. Mit dem Ausleihen ist eine Aufgabe verbunden, die man innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums bewältigen muss. Schafft man es, bekommt man eine wundervolle Belohnung. Schafft man es nicht, erhält man eine fiese Strafe.

Es gibt auch eine Kniffliothek - was es damit auf sich hat, erfährst du in Band 2 - Verflimst nochmal!

Die Sprache der tanzenden Sommersprossen

Anders-Endianer haben viele Sommersprossen, die auf dem Gesicht herumwandern und dabei die Gefühle zeigen. Hier eine Auswahl, alphabetisch sortiert:

Angst

Die Sommersprossen verstecken sich unter den Augenbrauen

Ärger

Die Sommersprossen ballen sich zu Kreisen zusammen, wie kleine Fäuste

Ekel

Die Sommersprossen verfärben sich grün und fliehen hinter die Ohren

Neugierde

Die Sommersprossen versammeln sich auf der Nasenspitze

Schreck

Die Sommersprossen schnellen hoch bis unter den Haaransatz

Traurigkeit

Die Sommersprossen fließen wie Tränen die Backen hinunter

Die andersendianischen Jahreszeiten

Auch am Anderen Ende gibt es vier Jahreszeiten. Sie heißen ZIngel, Zerbel, Zropp und Zando und sind nicht zu vergleichen mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Zingel

Im Zingel weiß man nie, wie lange ein Tag dauert. Es kann passieren, dass die Sonne urplötzlich hinter den Horizont plumpst.

Zerbel

Im Zerbel weiß man nie, wie das Wetter im nächsten Augenblick sein wird. Also etwa so wie bei uns im April - nur schlimmer, weil das Wetter dort viel seltsame Phänomene hervorbringt. Es gibt zum Beispiel zwei Arten von Regen:

Der rücksichtsvolle Regen passt auf, dass er niemanden nass macht. Man kann ohne Schirm spazieren gehen, denn er regnet immer um einen herum, aber nicht auf einen drauf.

Der aufdringliche Regen hingegen stürmt von allen Seiten auf dich ein und verfolgt dich bis ins Haus, wenn du die Tür nicht schnell genug zuschlägst.

Dann gibt es den Schropf: Dabei ballt sich die Luft zu kleinen Kugeln zusammen, die ohne Vorwarnung explodieren können. So eine Luftkugel einzuatmen führt zu üblen Hustenanfällen.

Auch mit dem herumirrenden Hagel ist nicht zu spaßen. Die Hagelkörner toben im Zickzack umher und durchschlagen Fensterscheiben (ein Glück, dass die Löcher von selbst wieder zuwachsen).

Alle Anders-Endianer, die in der Trilogie vorkommen

Wu Dudummenuss

Ein Junge in Isabellas Alter. Er wirkt zart und schmächtig - der Eindruck täuscht jedoch, denn bei den Anders-Endianern ist innen alles größer als außen, und so passt in deren Muskeln viel mehr Kraft, als man meint.

Wu ist ausgesucht höflich und freundlich.

Trulla Allefindenmichzudick

Groß und dürr. Sie leitet die Magiothek, ist also Magiothekarin.

Arno Lassdenquatsch

Obermagiologe. Ist befallen vom Fluch der freilaufenden Barthaare.

Lonzo Lassdenquatsch

Kniffliothekar. Er führt ein extrem langweiliges Dasein, damit seine Barthaare keinen Grund haben, in seinem Gesicht herumzuwandern.

Bono Lassdenquatsch

Neffe von Arno. In Band 3 hilft er Isi, als nachsitzen und einen Aufsatz schreiben muss.

Karlo Kannsnichtlassen

Urururgroßonkel von Arno Lassdenquatsch. Er war besessen von der Idee, die beiden zerstrittenen Welten - das Eine und das Andere Ende - wieder zu vereinen. Beim Besuch eines Fluch-Turniers am Einen Ende wurde er von einem umherirrenden Fluch getroffen, der nun alle seine männlichen Nachfahren befällt.

Coco Iiihdustinkst

Obermagiologin

Wuff Spuckdasaus

Hat einen kurzen Auftritt in Band 1, als er versehentlich angebrimst wird

Ronko Eswirdmirzubunt

Besitzer der Möbelplantage

Flüt Wassollderkrach

Quietschkissentrainer und Dudelsackspieler

Dori Stelldichnichtsoan

Sie ist Lehrerin und sehr unglücklich mit ihrem Beruf, da sie panische Angst vor Kindern hat.

Ihre Schüler sind außer Wu:

Erik Haltdieklappe

Billa Nichtalletassenimschrank

Maula Glotznichtso


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