Tag 4 - Ab in die Schlucht

Monty staunt
Monty auf dem Gong

Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir einen Ausflug in eine Schlucht unternehmen. In die Leutaschklamm, um genau zu sein.

 

Stundenlang sind wir dort gewandert. Das heißt: Joachim ist gewandert und ich habe von seiner Schulter aus die Aussicht genossen.

 

Warum dort mitten in der Landschaft ein Gong hängt, weiß ich nicht, er eignet sich aber super, um darauf für ein Foto zu posen.

 

Richtig aufregend wurde es, als wir über Gitterrost liefen und tief unter uns das Wasser durch die Schlucht toste. Da hielt es mich nicht mehr auf Joachims Schulter, ich wollte unbedingt selbst ausprobieren, wie sich das anfühlte. Kribbelig!

Auf dem Gitterrost
Monty auf der Brücke

Diese Holzbrücke gefiel mir schon besser. Sie machte einen soliden Eindruck.

 

Noch ein Tipp - nicht nur für Neo, sondern für alle, die in dieser oder einer anderen Schlucht wandern wollen: Dort ist es recht kühl. Wenn man kein Fell hat, empfiehlt es sich, eine kuschelige Jacke anzuziehen.

 

Nach der üblichen Stärkung für Joachim - ging es zu Holztoren, die nirgendwo hin führen. Sehr merkwürdig. Falls ihr mich auf dem Foto nicht sofort entdeckt, dann klickt drauf, um es zu vergrößern.

 

Na, habt ihr mich gefunden?

Suchbild: wo ist Monty
Monty auf dem Steinweg

Auch hier bin ich schwer zu entdecken, weil ich vor dem Hintergrund so gut getarnt bin. Ich versuche gerade, mich größenmäßig mit einem Löwenzahn zu messen.

 

Dieser Steinweg nennt sich übrigens Römerstraße. Es war genau wie im Wikingerdorf, wo es keine Wikinger gab. Auf der Straße ließ sich kein einziger Römer blicken.

 

Joachim erklärte mir, dass hier früher Pferdefuhrwerke entlang gefahren sind. Etwas holprig, finde ich. Da wurden die Römer auf den Fuhrwerken sicher kräftig durchgerüttelt.

 

Zu guter Letzt bekam ich am Barmsee Gelegenheit, durch Joachims Fernglas zu schauen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören, damit in die Ferne zu blicken. Zu Weihnachten wünsche ich mir ein eigenes Fernglas.

Monty mit Fernglas

Am nächsten Morgen hat Joachim ein letztes Foto gemacht und ich habe zum Abschied den Enten gewunken, die mich mal wieder komplett ignoriert haben.

 

Dabei fiel mir auf, dass es hier Ruderboote gibt, aber mit denen sind wir überhaupt nicht gefahren. Nicht schlimm. Neo mag sowieso kein Wasser, also brauche ich ihm auch nichts von Booten zu berichten. Und ich selbst bin auch nicht so scharf drauf. Falls ich über Bord gehe, würde ich mich mit Wasser vollsaugen und womöglich absaufen wie ein Stein.

Blick vom Balkon

Das war's. Tschüss, du schöner Walchensee.