Tag 1: Von Enten und Wikingern

Zuerst möchte ich euch meinen Reisebegleiter vorstellen: Joachim Spindler. Er ist von Beruf Physiker und ziemlich kindisch - sagt jedenfalls Tina, und die muss es wissen, denn sie ist seit 32 Jahren mit ihm verheiratet. Falls ihr mehr über ihn erfahren wollt, könnt ihr seine Sternwarte besuchen.

Joachim und Monty am Walchensee

Am 29.09.18 ging unsere Reise los.

Ich brauchte keinen Koffer zu packen, denn wir Stofftiere sind bekanntlich sehr genügsam. Am Urlaubsort angekommen, ließ Joachim mich gleich in den Garten der Ferienwohnung, wo ich Bekanntschaft mit ein paar Enten schließen wollte. Doch die blieben lieber unter sich.

Enten am Walchensee

Dafür freundete ich mich mit einem ziemlich platten, schwarz glänzenden Kerl an, der surrend über den Rasen fuhr und ihn dabei abschnitt. Er hatte nichts dagegen, mich ein paar Runden mitfahren zu lassen.

Damit habe ich meine erste Info für Karatehamster Neo: Am Walchensee kann man reiten! Neo sollte das unbedingt ausprobieren. Mit den Enten hingegen braucht er sich keine Mühe zu geben. Die sind so was von ungesellig.

Am Abend machten wir noch einen Spaziergang zu einem Wikingerdorf namens Flake. Ich war sehr gespannt - doch was soll ich sagen: die Wikinger sind noch ungeselliger als Enten. Kein einziger hat sich blicken lassen.

Wikingerdorf Flake